Urlaub und Ausflüge ins Land   arrow

Toben im Pool HP

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch in diesem Jahr starteten wir wieder unsere traditionelle Urlaubsfahrt ans Schwarze Meer. Nach einer achtstündigen Autofahrt kamen wir in unserer erprobten Pension an, die im letzten Jahr ausgiebig renoviert wurde und zusätzlich zum Strand nun auch noch über einen Pool auf dem Gelände verfügt. Das Meer ist nur wenige hundert Meter entfernt, die Tage verbrachten wir natürlich vor allem am Strand, den auch die Hunde des Hofes, Anouk und Leika sehr genossen, welche zur Freude aller Beteiligten die Gruppe begleiteten.

Am Abend wurde mit Jonas gegrillt und es wurden einige neue Marinaden entwickelt.

Ein weiterer Ausflug führte uns nach Snagov, ein Ort in einem sehr schönen Seen-Gebiet in der Nähe der Hauptstadt Bukarest. Neben der wunderschönen Seen-Landschaft ist vor allem das auf einer Insel liegende orthodoxe Kloster besonders interessant. Dieses Kloster wurde von dem als „Dracula“ bekannt gewordenen Fürsten Vlad Tepes gestiftet und ist einer der wenigen Orte in Rumänien, die heute nachweislich mit ihm in Verbindung gebracht werden können. Die Legende erzählt, dass „Dracula“ in diesem Kloster beerdigt wurde und im Altarraum befindet sich sein (leeres) Grab. Bei Ausgrabungen in den 1920er Jahren wurde ein Skelett gefunden, welches entsprechend zurück datiert werden konnte, leider ging dieses Skelett im 2. Weltkrieg verloren, so dass es für moderne Untersuchungsmethoden nicht mehr zur Verfügung steht. Nichtsdestotrotz sorgte der Anblick des „Vampir-Grabes“ besonders bei den Jugendlichen für angemessenen Schauder und am Abend vertieften wir das Erlebnis mit dem Film-Klassiker „Tanz der Vampire“.

Angesichts der heißen Temperaturen im rumänischen Sommer führte uns ein weiterer Kurzurlaub an den „Roten See“, der seine rote Farbe von eisenhaltiger Tonerde erhält, weshalb er auch als der „Mördersee“ bekannt ist. Neben dem in dem sehr sauberem Gebirgswetter sehr angenehmem Baden lädt auch die verwunschene Bicaz-Schlucht zu Wanderungen und beeindruckenden Naturerlebnissen ein.

Ein weiterer Ausflug führte uns erneut in die Salzmine in Turda, die eines der ältesten Salzbauwerke Rumäniens ist, bereits in römischer Zeit wurde hier Salz abgebaut. Im Inneren der Mine gibt es ein Museum, in welchem man sich über harten Lebens- und Arbeitsbedingungen der Salzbergwerker informieren kann. Darüber hinaus dient die Mine heute aufgrund der sehr feuchten und mineralischen Luft als Erholungsgebiet vor allem für Kinder mit Atem- und Hautbeschwerden. Unterirdisch kann man hier ausgedehnte Spiel- und Sportmöglichkeiten, eigentlich ist das Ganze ein großer Abenteuerspielplatz. Von besonderer Faszination ist der unterirdische Salzsee, auf dem mit kleinen Booten gerudert werden kann.

Und nicht zuletzt sorgt der in unserem Dorf gelegene Schwimmteich für die tägliche Möglichkeit einer Abkühlung, die wir auch gern mit Picknicks am See verbinden.

Alles in allem ein gelungener Sommer mit interessanten Erfahrungen und Erlebnissen, nun freuen wir uns auf den Herbst und Winter, der uns in diesem Jahr hoffentlich wieder reichlich Schnee bescheren wird.